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Abschreibung
siehe (# AfA#)
Added Value
Wertzuwachs, der durch Einbringen von Management-Know-How und durch die Betreuung der Beteiligungsgesellschaft erzielt wird.
AfA
Absetzung für Abnutzung, steuerlicher Begriff für die Abschreibung. Verteilung der Kosten eines Wirtschaftsgutes (z. B. eines Gebäudes oder Schiffes) auf die Anzahl der Nutzungsjahre. Für bestimmte Gegenstände gibt es diverse Sonderbestimmungen/Sonderabschreibungsformen. lineare Abschreibung: gleich bleibender jährlicher Betrag, um den sich der Buchwert abnutzbarer Gegenstände (z. B. durch Gebrauch, Verschleiß) mindert. Somit wird eine gleichmäßige Verteilung der Anschaffungskosten auf die Jahre der voraussichtlichen Nutzungsdauer erreicht. Degressive Abschreibung: Abschreibungsmethode, bei der die jährliche Abschreibung mit einem festen Prozentsatz vom jeweiligen Restbuchwert des Wirtschaftsgutes errechnet wird.
Agio
Aufgeld oder Aufschlag auf den Beteiligungsbetrag (Kommanditeinlage) für ein Wertpapier oder eine Beteiligung, mit dem ein Teil der Vertriebskosten abgedeckt wird. Das Agio wird bei der Ausschüttungsberechnung nicht berücksichtigt.
Andienungsrecht
Dem Erwerber eines Fondsanteils wird eine Rücknahmegarantie eingeräumt, d. h., er erhält die Option, seinen Fondsanteil zu vorher vereinbarten Konditionen zu einem bestimmten Zeitpunkt zu verkaufen.
Anlaufkosten
Kosten, die in der Anlaufphase eines Unternehmens entstehen, beispielsweise Gründungskosten für Rechtsberatung, Handelsregistereintrag, Notar. Außerdem Kosten für die Erarbeitung des Fondskonzepts, für Prospekterstellung, Gutachten, Eigenkapitalplatzierung, Fremdkapitalbeschaffung, Zwischenfinanzierung, Steuerberatung, Treuhandschaft, Mittelverwendungskontrolle, Geschäftsbesorgung etc. (# 5. Bauherrenerlass#).
Anleger
Die Kapitalanleger der Fondsgesellschaft, die sich als Treugeber über die Treuhandkommanditistin an der Fondsgesellschaft beteiligen. Ebenso Treugeber, die sich nach Beitritt direkt ins Handelsregister eintragen lassen und somit Direktkommanditisten werden.
Annuität
Gleichbleibende Leistungsrate für ein Darlehen, bei dem im Laufe der Zeit der Tilgungsanteil zunimmt, während der Zinsanteil innerhalb der Annuität abnimmt.
Anschlussfinanzierung
Neufinanzierung nach Ablauf eines (Hypotheken-)Darlehens.
Anteilsfinanzierung
Möglichkeit für Anleger zur Finanzierung des Eigenkapitalanteils durch Fremdkapital, welche auf die Bonität des Zeichners abgestellt ist.
Anteilswert
Bemessungsgrundlage ist der Liquidationswert abzüglich des Wertes aller Verbindlichkeiten zu dem betreffenden Zeitpunkt.
Anwendungserlass
Verwaltungserlass zur Anwendung einer bestimmten Rechtsprechung.
Asset Sales Deal
Übernahme, bei der ein großer Teil des Kaufpreises durch Aktivaverkäufe einer übernommenen Gesellschaft realisiert wird.
Asset Stripping
Verkauf von Teilbereichen oder Vermögensgegenständen eines übernommenen Unternehmens.
Ausschüttung
Sämtliche nach Abzug aller Ausgaben verbleibenden Einnahmenüberschüsse werden nach Abzug einer angemessenen Liquiditätsreserve an die Gesellschafter verteilt. |
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BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Die BaFin ist eine einheitliche staatliche Allfinanzaufsicht über Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute, Versicherungsunternehmen und den Wertpapierhandel. Seit dem 1. Juli 2005 ist gemäß gesetzlicher Vorgabe ein Genehmigungsverfahren vorgeschrieben, wonach Verkaufsprospekte bei der BaFin zur Gestattung der Veröffentlichung einzureichen sind.
Beirat
Gremium aus bis zu 3 Beiräten, das die Interessen der Kapitalanleger vertritt und mehrheitlich von ihnen gewählt wird. Ein Beiratsmitglied wird von der persönlich haftenden Gesellschafterin benannt.
Beitrittserklärung (nebst Widerrufsbelehrung)
Vereinbarung, mit der der Anleger der Fondsgesellschaft beitritt.
Beleihungsquote
Verhältnis zwischen dem Gesamtbetrag der Fremdfinanzierung und dem Wert des Investitionsobjekts.
Beteiligungsangebot
Angebot an Anleger, sich als Gesellschafter zu den im Prospekt über das Beteiligungsangebot beschriebenen Konditionen an der Fondsgesellschaft zu beteiligen.
Beteiligungsbetrag
Eigenkapital (Kommanditeinlage), das ein Anleger gemäß Beitrittserklärung in die Beteiligungsgesellschaft investiert. Ein Teil davon kann ggf. durch Fremdkapital finanziert werden.
Beteiligungsgesellschaft
Gesellschaft z. B. in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft, an der die Anleger mit ihrer jeweiligen Kommanditeinlage als Gesellschafter beteiligt sind. Die Beteiligungsgesellschaft beteiligt sich direkt oder über eine Objektgesellschaft am Investitionsobjekt.
Betriebsergebnis
Gewinn oder Verlust als Saldo aus Erträgen (Mieterträge usw.) und Aufwendungen (Betriebskosten, Abschreibungen, Zinsaufwand und sonstiger Sachaufwand) der Gesellschaft.
Betriebskosten
Kosten, die nach Abschluss der Investitionsphase während des laufenden Betriebs eines Unternehmens anfallen. Neben betriebstypischen Kosten (Heuern, Versicherungen, Reparaturen usw.) fallen fondstypische Verwaltungskosten für Steuerberatung, Treuhandschaft usw. an.
Betriebsphase
Zeitraum zwischen Investitionsphase und Auflösung des Unternehmens.
Betriebsstättenfinanzamt
Das Betriebsstättenfinanzamt ist das für die Beteiligungsgesellschaft zuständige Finanzamt, bei dem die Gesellschaft steuerlich veranlagt wird.
BFH
Bundesfinanzhof
Biogas
Biogas entsteht beim biologischen Abbau organischer Substanzen unter Ausschluss von Sauerstoff. Es ist ein Gemisch aus typischerweise 45–70% Methan, 30–55% Kohlendioxid sowie Anteilen von Stickstoff und Spurengasen wie Schwefelwasserstoff. Es eignet sich zur Herstellung von Strom, Wärme sowie Treibstoff.
Biogasstromerzeugung
Der biologische Prozess der Biogaserzeugung basiert auf methanbildenden (Methan) Bakterien. Dabei wird Biomasse unter Ausschluss von Sauerstoff in Gas umgewandelt. Dieses Gas wird dann abgekühlt, gereinigt und in einem Blockheizkraftwerk oder einer Turbine verbrannt.
Biomasse
Als Biomasse wird die Gesamtheit der Masse an organischem Material in einem definierten Ökosystem bezeichnet. Biomasse ist der vielseitigste erneuerbare Energieträger und kann als fester, flüssiger oder gasförmiger Energieträger zur Bereitstellung von Wärme, zur Stromerzeugung oder als Kraftstoff eingesetzt werden.
Biomasse-Verordnung
Die Biomasse-Verordnung legt fest, welche Stoffe als Biomasse für das Erneuerbare-Energien-Gesetz gelten, definiert sie als „Energieträger aus Phyto- und Zoomasse“ – also Stoffe pflanzlichen und tierischen Ursprungs – inklusive der „Folge- und Nebenprodukte, Rückstände und Abfälle, deren Energiegehalt aus Phyto- und Zoomasse stammt“.
BlmSchG-Genehmigung
Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb der nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) genehmigungspflichtigen Anlagen.
Blockheizkraftwerk (BHKW)
Ein Blockheizkraftwerk ist eine Anlage zur gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung.
BMF
Bundesministerium für Finanzen
BMF-Schreiben
Bundeseinheitlicher Verwaltungserlass des Bundesministeriums der Finanzen.
Bonität
Zahlungsfähigkeit und Kreditwürdigkeit einer Person oder Gesellschaft.
Break-Even-Point
Gewinnschwelle. Gibt die Umsatzmenge an, bei der die Gewinne gerade die fixen und variablen Kosten decken, d. h. eine Firma in die Gewinnzone gelangt.
Bruttomietvertrag
Bei einem Bruttomietvertrag (Gegenteil: Nettomietvertrag) zahlt der Vermieter sämtliche Betriebskosten (z. B. Versicherungen, Grundsteuern, Reparaturen, Instandhaltung). Da die Betriebskosten nicht auf den Mieter umgelegt werden, wird bei Bruttomietverträgen eine Miete vereinbart, in der die für den Vermieter zu erwartenden Betriebskosten bereits einkalkuliert sind (Bruttomiete).
Bruttoinlandsprodukt (BIP)
Geldwert aller volkswirtschaftlichen Leistungen bzw. Endprodukte (Waren und Dienstleistungen), die in einem Land per annum erbracht wurden.
Buchwert
Steuerlicher Wert eines Wirtschaftsgutes eines Fonds zum Jahresende. Durch jährliche Abschreibungen verringert sich der ursprüngliche Anschaffungswert schrittweise. Der Buchwert weicht regelmäßig vom tatsächlich erzielbaren Marktpreis oder Verkehrswert ab. Abschreibungssätze richten sich nicht nach dem Markt, sondern sind in amtlichen Abschreibungstabellen festgelegt.
Businessplan
Geschäftsplan eines Unternehmens, in dem die Vorhaben, die Ziele und die Wege, um diese zu erreichen, aufgeführt und quantifiziert sind. Der Geschäftsplan wird von den Beteiligungsunternehmen den Anlageprogrammen zur Verfügung gestellt, um diese zu motivieren, das Beteiligungsunternehmen mit Eigenkapital auszustatten. |
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Capital Gains Tax
Amerikanische Veräußerungsgewinnsteuer.
Cash Flow
Betriebswirtschaftliche Kennzahl, die den Überschuss der Umsatzerlöse über die laufenden Betriebsausgaben angibt. Dient als Hinweis auf die finanzielle Sicherheit des Unternehmens.
CBD
Central Business District.
cbm
Kubikmeter, Raummaß
Container
International standardisierter und registrierter Metallbehälter. Seit 1956 im See- und Landtransport eingesetzt. (# FEU#)und (# TEU#). Containerarten: Kühlcontainer, Tankcontainer, Automobilcontainer, Bulkcontainer sowie isolierte und belüftete Container.
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Degressive Abschreibung
(# AfA#)
Disagio/Damnum
Differenz zwischen Nominalbetrag und tatsächlicher Auszahlung z. B. eines aufgenommenen Darlehens.
Doppelbesteuerungsabkommen (DBA)
Ein Vertrag zwischen zwei Staaten, dessen Zielsetzung die Vermeidung der Doppelbesteuerung ist. Die Doppelbesteuerung wird dadurch vermieden, dass das DBA einem der beiden Staaten das Besteuerungsrecht für bestimmte Einkünfte zuweist und zugleich das Besteuerungsrecht des anderen Staates für diese Einkünfte ausschließt oder zumindest einschränkt.
Doppelbesteuerungsabkommen (USA-Deutschland)
Abkommen zwischen den USA und Deutschland zur Vermeidung der Doppelbesteuerung.
Due Diligence
Prüfung der Ertags- und Geschäftslage einer Investition. Wird durch externe Experten zur Durchleuchtung aller relevanten Daten, Planungen und Risiken durchgeführt.
Dynamar
Renommierte und international anerkannte Ratingagentur für die Schifffahrt. Ratingskala von 1 (sehr gut) bis 10. Eigenkapitalquote (A) Verhältnis zwischen dem Betrag der Finanzierung mit Eigenkapital und dem Investitionsvolumen. |
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EEG
Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz). Zweck dieses Gesetzes ist es, im Interesse des Klima-, Natur- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu verringern, Natur und Umwelt zu schützen, einen Beitrag zur Vermeidung von Konflikten um fossile Energieressourcen zu leisten und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien zu fördern.
Eigenkapital der Fondsgesellschaft
Summe der von allen Gesellschaftern übernommenen Beteiligungsbeträge ohne Agio.
Einkunftsarten
1. Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft (§ 13 EStG), 2. Einkünfte aus Gewerbebetrieb (§ 15 EStG), 3. Einkünfte aus selbstständiger Arbeit (§ 18 EStG), 4. Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit (§ 19 EStG), 5. Einkünfte aus Kapitalvermögen (§ 20 EStG), 6. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG), 7. sonstige Einkünfte im Sinne des § 22 EStG.
Einspeisevergütung
Im § 8 des ist die Vergütung für Strom aus Biomasse geregelt. Im Rahmen dieses Gesetzes werden unter anderem Biogasanlagen durch eine feste in Abhängigkeit von der Anlagengröße und der eingesetzten Substraten für 20 Jahre gefördert.
Einspeisevertrag
Vertrag über die Abnahme elektrischer Energie.
Emission
In der Ökologie bezeichnet der Begriff Emission (v. lat.: emittere = aussenden) die Abgabe von Substanzen an die Umwelt.
Emissionsprospekt
Angebotsbroschüre mit wesentlichen Eckdaten und Verträgen des geschlossenen Fonds. Der Emissionsprospekt sollte nach dem aktuellen Standard des IDW (Institut der Wirtschaftsprüfer) erstellt werden (IDW S 4 vom 18.05.06 "Grundsätze ordnungsgemäße Beurteilung von Prospekten über öffentlich angebotene Kapitalanlagen"). Bei renommierten Initiatoren kann zu jedem Fonds ein Prospektprüfungsbericht (Prospektgutachten) gem. IDW angefordert werden.
Energiereserven
Als Energiereserven bezeichnet man i. d. R. die in der Erde lagernden Vorräte an fossilen Brennstoffen, die nachgewiesen, sicher verfügbar und mit heutiger Technik wirtschaftlich gewinnbar sind.
Ergebniszuweisung
Zurechnung des steuerlichen Erfolgs an den Gesellschafter entsprechend seinem gesellschaftsvertraglich vereinbarten Anteil am Erfolg der Gesellschaft.
Erneuerbare Energien
Erneuerbare Energien, auch regenerative Energien genannt, sind Energiequellen, die nach den Zeitmaßstäben des Menschen unendlich lange zur Verfügung stehen. Zu den erneuerbaren Energien zählen Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Erdwärme (Geothermie).
EStG
Einkommensteuergesetz |
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Fermentation
Unter Fermentation versteht man die Umsetzung von biologischen Materialien mit Hilfe von Bakterien-, Pilz- oder Zellkulturen oder den Zusatz von Enzymen (Fermenten). Der ursprüngliche Begriff beschreibt dabei eine biologische Reaktion unter Ausschluss von Luft.
Fermentation, mesophile
Bakterielle Prozesse, die bei Temperaturen zwischen 30°C und 40°C ablaufen.
Fermentation, thermophile
Bakterielle Prozesse, die bei Temperaturen über 50°C ablaufen.
Fermenter
Als Fermenter bezeichnet man einen Behälter, in dem kontrollierte biochemische Reaktionen mit Mikroorganismen ablaufen.
Festverzinsliche Wertpapiere
Verzinsliche Anleihen zu einem festen Zinssatz, die von Unternehmen oder Institutionen (Bund, Länder usw.) herausgegeben werden.
FEU
forty foot equivalent unit. 40 Fuß (rd. 12 Meter) langer, genormter Container.
Finanz- und Investitionsplan
Er besteht aus 2 Elementen: Unter "Mittelherkunft" wird die Herkunft der für die geplante Investition erforderlichen Mittel (Kommanditeinlagen, Agio und Bankdarlehen) dargestellt ("Finanzplan"). Unter "Mittelverwendung" wird die Verwendung dieser Mittel für die Durchführung der Investition unter Aufschlüsselung der einzelnen Investitionskosten dargestellt ("Investitionsplan").
Fondsgesellschaft
Zusammenschluß vieler Einzelanleger zu einer Gesellschaft mit dem Ziel, gemeinsam ein oder mehrere Investitionen zu realisieren und die Erträge oder Steuervorteile daraus zu nutzen. Überwiegend in der Rechtsform einer KG (GmbH & Co. KG) strukturiert.
Fondsmanagement
Geschäftsführung einer Fondsgesellschaft/Verwaltung aller Angelegenheiten einer Fondsgesellschaft.
Fossile Energieträger
Fossile Energieträger sind durch biologische und physikalische Vorgänge im Erdinneren und auf der Erdoberfläche über lange Zeiträume entstanden. Zu ihnen zählen Erdöl und Erdgas sowie Braun- und Steinkohle.
Fremdkapital
Alle Finanzierungsmittel, die als Kredite oder langfristige Darlehen von Kreditinstituten, Versicherungen, öffentlichen Stellen und privaten Dritten zur Verfügung gestellt werden.
Fungibilität
Veräußerungsgängigkeit von Kommanditanteilen. Für die Veräußerung von Kommanditanteilen an geschlossenen Fonds besteht kein geregelter Börsenmarkt. Der Verkauf der Kommanditanteile zu angemessenen Bedingungen kann daher schwierig bzw. unter Umständen unmöglich sein. |
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Gärrest
Die bei der Vergärung von Biomasse anfallenden Reststoffe. Der Gärrest eignet sich unter Einhaltung hoher Qualitätsstandards und ggf. weiterverarbeitet als hochwertiger organischer Dünger.
GEFOX
Eine Handelsplattform für Zweitmarktanteile Geschlossener Fonds der Börse Düsseldorf. Wegen äußerst geringer Akzeptanz wurde sie in 2006 wieder geschlossen.
General Partner (US-Beteiligungsgesellschaft)
(# Limited Partnership#)
General Partner (US-Gesellschaft)
General Partner der US-Gesellschaft ist der Hines-Sumisei U. S. Core Office Trust. Er ist gemäß Gesellschaftsvertrag allein zur Geschäftsführung und Vertretung der US-Gesellschaft berechtigt und verpflichtet.
Germanischer Lloyd (GL)
International renommierte Klassifikationsgesellschaft. ("TÜV" für Schiffssicherheit, -konstruktion, -technik, Meerestechnik). Zertifizierung nach international standardisierten Management- und Qualitätssystemen.
Gesamtverzinsung
Finanzmathematische Methode zur Berechnung der Verzinsung des über einen bestimmten Betrachtungszeitraums durchschnittlich gebundenen Eigenkapitals. Sie dient u. a. dazu, verschiedenartige Investitionen hinsichtlich ihre Rentabilität vergleichen zu können (s.a.Interner Zinsfuß-Methode).
Geschäftsbesorgung
Jede (fremdnützige) Tätigkeit rechtsgeschäftlicher oder rein tatsächlicher Art.
Gesellschaftsvertrag
Vertrag, an den alle Gesellschafter einer Gesellschaft gebunden sind und nach dem sich die Rechtsbeziehungen der Gesellschafter im Innenverhältnis richten.
Gewinnerzielungsabsicht
Absicht eines Gewerbetreibenden, auf Dauer einen Überschuss der Einnahmen über die Ausgaben zu erzielen. Diese Absicht ist unabdingbare Voraussetzung für das Vorliegen eines Gewerbebetriebs und die Anerkennung von Einkünften aus Gewerbebetrieb durch das Finanzamt. Entscheidend ist, dass über einen längeren Zeitraum tendenziell eine Aussicht auf ein positives Ergebnis besteht. Dazu ist trotz der Unsicherheiten eine Prognose erforderlich. Bei Fondsbeteiligungen muss jeder Gesellschafter unter Berücksichtigung seiner persönlichen Sonderbetriebsausgaben einen Totalgewinn anstreben. Ist keine Gewinnerzielungsabsicht gegeben, kann das Finanzamt die Tätigkeit als Liebhaberei werten.
GmbH & Co. KG
Besondere Ausprägung der im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelten Kommanditgesellschaft (KG). Der unbegrenzt haftende Gesellschafter (Vollhafter, Komplementär, persönlich haftender Gesellschafter/phG) ist keine natürliche Person wie bei der reinen KG, sondern eine juristische Person (GmbH). Übliche Form bei geschlossenen Fonds aus Gründen der Risikobegrenzung für den Vollhafter.
Going Public
Einführung des Unternehmens an der Börse.
Gründungskosten
Kosten im Zusammenhang mit der Gründung einer Fondsgesellschaft und der jeweiligen Objekt- oder Betriebsgesellschaften.
Grundlaststrom
Als Grundlast wird die Netzbelastung bezeichnet, die im Laufe eines Tages im Stromnetz nicht unterschritten wird. Der Bedarf an Grundlaststrom wird über möglichst günstige und in ihrer Leistung nur langsam veränderbare Energiequellen gedeckt.
Gülle
Der Begriff Gülle bezeichnet im Allgemeinen einen Dünger, dessen Hauptbestandteile tierische Exkremente (Harn und Kot) sind.
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Handelbarkeit von geschlossenen Fondsanteilen
Anteile von geschlossenen Fonds sind nicht über einen geregelten Markt veräußerbar. Bei Veräußerungswunsch hilft der Initiator einen Käufer zu finden. (# GEFOX#)
Handelsregister
Das Handelsregister wird beim zuständigen Amtsgericht geführt und unterrichtet die Öffentlichkeit über die Rechtsverhältnisse der Unternehmungen. In Abteilung A werden Einzelunternehmungen und Personenhandelsgesellschaften (OHG und KG); in Abteilung B werden Kapitalgesellschaften (GmbH und AG) eingetragen. Um den Verwaltungsaufwand möglichst gering zu halten, schalten viele geschlossene Fonds, die als KG organisiert sind, einen Treuhänder ein. Dieser wird dann statt der Anleger ins Handelsregister eingetragen. Die persönliche Eintragung eines Anlegers ist aber auch bei Einschaltung eines Treuhänders jederzeit möglich.
Hygienisierung
Verfahrensschritt zur Reduzierung und/oder Eliminierung von Seuchenerregern und anderen Schadstoffen.
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Immission
Die Immission (v. lat. immittere = hineinschicken, hineinsenden) bezeichnet den Eintrag eines Stoffes in ein System. Man findet den Begriff vorwiegend im Zusammenhang mit dem Umweltschutz. Hier wird er für den Eintrag von Schadstoffen, aber auch von Lärm, Licht, Strahlung oder Erschütterungen, in ein Umweltmedium verwendet. Jede Immission ist die Folge einer vorhergehenden Emission.
Immobilienportfolio
Die Zusammensetzung des Immobilienvermögens.
IMO
(# International Maritime Organization#)
Indexiert
Indexieren: Kopplung der Entwicklung eines Entgeltes an eine Vergleichsgröße, z. B. Kopplung der Entwicklung von Mietentgelten an die Entwicklung der Lebenshaltungskosten.
Indexmiete
Miete, die in bestimmten Intervallen dem Lebenshaltungskostenindex für alle privaten Haushalte in der Bundesrepublik angepasst werden kann.
Inflation
Wertverlust der Kaufkraft einer Währung.
Initiator
Erstellt zusammen mit Beratern die Fondskonzeption und den Emissionsprospekt. Besorgt das Emissionskapital von Anlegern und Banken und übernimmt oft die Geschäftsführung der Beteiligungsgesellschaft.
Instandhaltung
Erhaltungsmaßnahmen für ein Objekt. Vorbeugende Maßnahmen zur Verhütung von baulichen Mängeln und Schäden, die auf Abnutzung bzw. Alterung zurückzuführen sind.
International Maritime Organization (IMO)
Internationale Seeschifffahrtsorganisation. Weltweite Vereinigung im UNO-Rahmen für Fragen der Schiffssicherheit, Seestraßenordnung, des Seerechts.
International Ship Management Code (ISM)
Auch: International Safety Management Code = internationales Übereinkommen zum Schiffs- und Sicherheitsmanagement. 1987 von der IMO initiierte Auflagen zur Verbesserung von Management und Sicherheit in der weltweiten Schifffahrt. Im Reedereiauftrag prüfen und zertifizieren international tätige Klassifikationsgesellschaften die Erfüllung der ISM-Codes.
Interner Zinsfuß-Methode (IRR)
Berechnungsmethode für die Rentabilität. Der verwendete Renditebegriff drückt die Verzinsung des rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird der zeitliche Bezug von Zu- und Abflüssen berücksichtigt. Diese Rendite ist mit den Renditen anderer Kapitalanlagen, bei denen keine Änderung des gebundenen Kapitals eintritt (z. B. festverzinsliche Wertpapiere) nicht unmittelbar zu vergleichen. Für einen Vergleich sind jeweils das durchschnittlich gebundene Kapital und die Anlagedauer sowie der Gesamtbetrag einzubeziehen. Bei der IRR-Methode wird ein Abzinsungssatz (interner Zinsfuß) ermittelt, bei dem die Summe der Barwerte der Zu- und Abflüsse gleich groß ist und der damit zu einem Kapitalwert von null führt.
Investiertes Anlagekapital bei der US-Gesellschaft
Das investierte Anlagekapital eines Limited Partners der US-Gesellschaft entspricht dem Betrag der insgesamt eingezahlten Kapitaleinlage abzgl. der im Rahmen der Ausschüttung von Liquiditätsüberschüssen aus Kapitaltransaktionen geleisteten Kapitalrückzahlungen und abzgl. der im Rahmen der Rückgabe von Gesellschaftsanteilen geleisteten Kapitalrückzahlungen.
Investitions- und Finanzierungsplan
Übersicht über die Verwendung der für eine Investition benötigten Mittel (Investitionsplan) und über die Herkunft dieser Mittel (Finanzierungsplan).
Investitionskriterien
Vorgaben des Gesellschaftsvertrages der US-Gesellschaft für Immobilieninvestitionen.
Investitionsphase
Anlaufphase der Gesellschaft.
Investitionsvolumen
Summe aller Investitionen der Beteiligungsgesellschaft inkl. aller dafür erforderlichen Kosten gemäß Finanz- und Investitionsplan.
Investment Grade
Positives Bonitätsrating eines Unternehmens.
InvG
Investmentgesetz.
InvStG
Investmentsteuergesetz.
IRR
(# Interner-Zinsfuß-Methode#)
ISL
Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik |
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K |
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Kapitalanlage
Eine langfristig geplante Verwendung von Geld (Kapital) zur Erzielung eines Ertrages und/oder eines Wertzuwachses oder zur Substanzerhaltung.
Kapitaldienst
Aufwendungen aus Zins und Tilgung (siehe Annuität).
Kapitaleinlage
Höhe des vom Treugeber/Kommanditisten durch die Beitrittserklärung gezeichneten und eingezahlten Eigenkapitals an der Gesellschaft.
Kapitalerhöhung
Erhöhung des Eigenkapitals einer Gesellschaft; hier: Erhöhung des Eigenkapitals der Fondsgesellschaft durch Aufnahme weiterer Kapitalanleger.
Kapitalrückzahlung
Rückzahlung der von einem Gesellschafter geleisteten Kapitaleinlage; zur Kapitalrückzahlung kommt es, soweit die Ausschüttungen an einen Anleger dessen Gewinnanteil für das betreffende Geschäftsjahr übersteigen.
Kapitaltransaktion der US-Gesellschaft
Verkauf, Finanzierung oder Refinanzierung, Enteignung des Gebäudes, Versicherungsleistungen für das Gebäude.
Kaufpreisfaktor
Ein Indikator für die Angemessenheit des Kaufpreises im Verhältnis zu den jährlichen Nettomieteinnahmen.
Kofermentation
Unter Kofermentation versteht man die gleichzeitige Vergärung von zwei Stoffen, z.B. Gülle und anderem organischen Material. Damit kann die Ausbeute an Biogas gesteigert werden.
Kohlenstoffdioxid (CO2)
Kohlenstoffdioxid ist ein farbloses, geruchsneutrales Gas aus Sauerstoff und Kohlenstoff. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die korrekte Bezeichnung häufig zu Kohlendioxid verkürzt. Kohlenstoffdioxid ist ein Endprodukt beim Verbrennungsprozess.
Kommanditgesellschaft (KG)
Eine Personenhandelsgesellschaft, bei der nur ein Teil der Gesellschafter (mind. einer) gegenüber den Gesellschaftgläubigern mit seinem gesamten Vermögen haftet (Komplementär, persönlich haftender Gesellschafter), während die anderen in ihrer Haftung auf eine bestimmte Vermögenseinlage beschränkt sind (Kommanditist).
Kommanditist
(# Kommanditgesellschaft#)
Kondensat
Im Fermenter entstandenes Biogas ist wasserdampfgesättigt und muss vor Verwertung im BHKW entwässert werden. Die Kondensation erfolgt über eine ausreichend angelegte Erdleitung in einen Kondensatabscheider oder über eine Trocknung des Biogases.
Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
In Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung werden die beiden leitungsgebundenen Energien Strom und Wärme gleichzeitig erzeugt.
kWh
Kilowattstunde (kWh) ist die Maßeinheit für Energie. Multipliziert man die Leistung mit der Zeit, erhält man die aufgewendete Energie.
KWK-Bonus
Ein Bonus für KWK-Anlagen wird nach dem EEG gewährt, soweit es sich um Strom im Sinne des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes handelt.
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Leerstand
Nicht vermietete Flächen eines Gebäudes, gegebenenfalls unter Einbeziehung etwaiger zur Untervermietung angebotener Flächen.
Leerstandsrate
Verhältnis der unvermieteten Flächen eines Gebäudes zu den vermieteten Flächen eines Gebäudes bzw. Verhältnis unvermieteter Gebäudeflächen in einem bestimmten Bezirk zu vermieteten Gebäudeflächen in diesem Bezirk.
Leitwährung
Eine Währung, an der sich andere Länder bei ihren geld-, wechselkurs- und währungspolitischen Entscheidungen ausrichten.
Letter of Intent (LOI)
Absichtserklärung, die meist dem eigentlichen Vertragsschluss vorausgeht.
Libor
(London Inter Bank Offered Rate) Maßstab für einen Zinssatz, zu dem Gelder unter Banken verzinst werden.
Limited Partner
siehe -> Limited Partnership
Limited Partnership
Gesellschaftsform, bestehend aus General Partner (geschäftsführender Gesellschafter) und Limited Partnern (vergleichbar: Kommanditisten). Der persönlich haftende General Partner ist nach Maßgabe des Gesellschaftsvertrages allein zur Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft berechtigt und verpflichtet. Ein Limited Partner haftet grundsätzlich nur bis zur Höhe seiner Kommanditeinlage.
Liquidation
Beendigung der laufenden Geschäfte, Einziehung der Forderungen, Umsetzung des übrigen Vermögens in Geld und Befriedigung der Gläubiger einer aufgelösten Gesellschaft (geregelt in §§ 145 bis 158 HGB).
Liquidationswert der US-Gesellschaft
Nettoveräußerungserlöse, die die US-Gesellschaft erzielen würde, wenn sämtliche Immobilien zum gegenwärtigen Marktpreis veräußert würden und die Veräußerungserlöse und die Liquiditätsreserven der jeweiligen Tochter- und Objektgesellschaften der US-Gesellschaft an deren Gesellschafter nach Abzug aller Transaktionskosten und Begleichung aller Verbindlichkeiten ausgeschüttet würden.
Liquiditätsreserve
Barmittelreserve der Beteiligungsgesellschaft für unvorhergesehene Ausgaben. Im Finanz- und Investitionsplan als Teil der Mittelverwendung aufgeführt.
Loss of Hire
Wörtlich: Erlösausfall - wenn ein Schiff z. B. durch Dockaufenthalt oder Maschinenschaden nicht einsatzbereit ist und keine Frachtzahlung erhält. Risiko ist versicherbar. Versicherungsleistung beginnt meistens nach bestimmter Warte- oder Karenzzeit. Off Hire auch generell für beschäftigungsloses oder vorübergehend außer Dienst gestelltes, aufliegendes Schiff oder auch Container. |
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Marktmietzins
Ortsübliche Miete, die bei Neuvermietungen für vergleichbare Objekte erzielbar ist. In den USA ist für Bürogebäude der Mietzins/sf p. a. die gängige Vergleichsgröße. Will man die amerikanische Vergleichsgröße umrechnen auf die deutschen Verhältnisse (USD monatlich pro m2) ist dies mit folgender Formel möglich: USD-Betrag : 12 x 10,7641. Bei Industriegebäuden wird der Mietzins pro Monat je Square Foot berechnet.
Marpol
Internationales Übereinkommen zur Vermeidung von Meeresverschmutzung durch Schiffe.
Methan (CH4)
Methan ist ein farbloses und geruchsneutrales Gas. Es bildet sich auf der Erde ständig neu, vorwiegend in den tieferen Erdschichten unter hohen Temperaturen und starkem Druck. Auf natürliche Weise wird Methan häufig bei vulkanischen Aktivitäten freigesetzt.
Mietausfallwagnis
Bei einer Immobilie können durch uneinbringliche Rückstande von Mieten, Pachten, Vergütungen, Umlagen und Zuschlägen oder ganz einfach durch Leerstände Ertragsminderungen entstehen. Dieses Ausfallwagnis wird in der Ertragswertermittlung prozentual gewichtet.
Mindestbeteiligung
Gesellschaftsvertraglich geregelter Mindestbetrag der vom Anleger zu leistenden Kapitaleinlage.
Mittelverwendungskontrolle
Kontrolle der Verwendung der von Kapitalanlegern eingezahlten Gelder, z. B. durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. |
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Nachwachsende Rohstoffe
Nachwachsende Rohstoffe ist der Überbegriff für alle Stoffe pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, die stofflich oder energetisch weiterverwendet werden. Der Name der NAWARO® BioEnergie AG leitet sich aus dem Begriff »NAchWAchsende ROhstoffe« ab. Die NAWARO® BioEnergie AG ist Inhaberin der Wortmarke »NAWARO«.
NawaRo-Bonus
Der NawaRo-Bonus ist eine Sondervergütung, die im Rahmen des EEG für die ausschließliche Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen, Gülle und/oder Schlempe aus landwirtschaftlichen Brennereien eingeführt worden ist.
NCREIF-Index
National Council of Real Estate Investment Fiduciaries - Verband der US-amerikanischen Immobilien-Investmentmanager.
Nettomietvertrag
Bei einem Nettomietvertrag (Gegenteil: Bruttomietvertrag) zahlt der Mieter die vereinbarte Nettomiete und trägt darüber hinaus sämtliche Betriebskosten einschließlich Grundsteuern und Versicherungen sowie oftmals auch Reparaturen und Instandhaltung (z. B. Triple-Net-Mietverträge).
Netzanschlussvertrag
Vertrag über den Anschluss an das Übertragungsnetz.
Netznutzungsvertrag
Vertrag über die Nutzung des Übertragungsnetzes
Nominalkapital
Anteil am Gesellschaftskapital.
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Objektgesellschaft
Ist Eigentümerin des Investitionsobjekts.
Objektverwaltung
Aufgabe der Objektverwaltung ist die Werterhaltung und die Verantwortung über den ordnungsgemäßen Betrieb eines Objekts. Hierunter fallen Überwachung und Instandhaltung des Gemeinschaftseigentums, Schadensabwehr, Abwicklung des Zahlungsverkehrs.
Organische Trockensubstanz
Unter organischer Trockensubstanz versteht man den Anteil der organischen Bestandteile (oTS) eines Stoffes, der nach vollständigem Wasserentzug verbleibt. Bei der Biogaserzeugung spielt der organische Trockensubstanzgehalt eine große Rolle, da er sich direkt auf die Qualität und Ausbringungsmenge des entstehenden Gases auswirkt.
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Patronatserklärung
Verpflichtung einer Konzern-Muttergesellschaft gegenüber Dritten, für die Verbindlichkeiten ihrer Tochtergesellschaft aufzukommen.
Performance
Im weiteren Sinne die Wertentwicklung eines Investments. Üblicherweise kann die Wertentwicklung nach Auflösung und Abrechnung des Fonds präzise ermittelt werden. Im engeren Sinne der Anlageerfolg eines Investmentfonds. Gemessen wird die Veränderung der Anteilswerte während eines bestimmten Zeitraums, unter Berücksichtigung der Ausschüttung.
Pelletierung
Unter Pelletierung versteht man das Zusammenpressen von überwiegend biologischen Stoffen zu kleinen „Päckchen“, den Pellets. Im Fall des Bioenergieparks werden die bei der Produktion von Biogas anfallenden Gärreste im Düngemittelwerk zu hochwertigem Dünger verarbeitet und in der Form von Pellets zur weiteren Verwendung bereitgestellt.
ph-Wert
Der pH-Wert bezeichnet die Stärke der sauren oder basischen Wirkung einer Lösung:
- pH < 7 entspricht einer sauren Lösung
- pH = 7 entspricht einer neutralen Lösung
- pH > 7 entspricht einer alkalischen Lösung
Zahlreiche biologischen Prozesse und chemische Reaktionen erfolgen nur bei der Einhaltung bestimmter pH-Werte.
Portfolio
Zusammensetzung einer Kapitalanlage, Zusammensetzung der Beteiligungen.
Prognoserechnung
In der prognostizierten Liquiditätsrechnung werden die kalkulierten Einnahmenüberschüsse der Beteiligungsgesellschaft dargestellt, aus denen die prognostizierten Ausschüttungen der Beteiligungsgesellschaft an die Anleger gezahlt werden sollen. In der steuerlichen Prognose wird auf Basis der prognostizierten Liquiditätsrechnung das voraussichtliche steuerliche Ergebnis dargestellt.
Progressionsvorbehalt
Beim Progressionsvorbehalt werden die inländischen deutschen Einkünfte eines Anlegers mit dem Steuersatz besteuert, der sich ergeben würde, wenn die dem Progressionsvorbehalt unterliegenden Einkünfte (z. B. Mieterträge aus US-Immobilienfonds) in Deutschland zu versteuern wären, jedoch ohne Versteuerung dieser Einkünfte.
Prospektgutachten
(# Emissionsprospekt#).
Prospekthaftung
Beim Verkauf von Geldanlagen aller Art wird üblicherweise ein Prospekt aufgelegt, der alle wesentlichen rechtlichen und wirtschaftlichen Informationen enthalten muss, die für die Anlageentscheidung des Anlegers von entscheidender Bedeutung sind. Drei Forderungen muss ein Prospekt erfüllen: Richtigkeit, Vollständigkeit, keine Irreführung. Der Initiator und der Prospektherausgeber haften für den Prospektinhalt.
(# Emissionsprospekt#).
Prozentuale Beteiligung an der US-Gesellschaft
Anzahl der Gesellschaftsanteile eines Gesellschafters dividiert durch die Anzahl sämtlicher Gesellschaftsanteile. Nach Ablauf des anfänglichen Investitionzeitraumes wird die Anzahl der Gesellschaftsanteile der Limited Partner der US-Gesellschaft, die nicht mit dem General Partner oder Hines Interests verbunden sind (u. a. die Fondsgesellschaft), automatisch als Ausgleichzur Erhöhung des Participation Interests bei Hines Interests und SLR entsprechend gekürzt. |
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Reederei, Reeder
Schiffseigentümerschaft, Schiffseigner. Oft allgemein im Sinne von Schifffahrtsunternehmen.
Regenerative Energien
Siehe auch: Erneuerbare Energien
Rendite
Ertrag, der insgesamt aus einer Investition erzielt wird. Im Bereich der geschlossenen Beteiligungen ist dies stets langfristig zu sehen. Man unterscheidet zwischen Vorsteuer- und Nachsteuerrendite.
Rezession
Negative Wirtschaftsentwicklung.
Risikodiversifikation
Risikostreuung. Anlagerisiken werden verteilt, um die Möglichkeit eines Totalverlustes zu reduzieren.
Risiko-Rendite-Position
Verhältnis von Risiko und zu erwartender Rendite.
ROI
Return on Investment. Einsparung bzw. Gewinn, der durch eine Investition erreicht wird.
Rückkaufswert
Der Wert, zu dem eine Versicherung eine Police bei Kündigung durch den Versicherungsnehmer zurücknimmt. Dieser Wert liegt regelmäßig, insbesondere im zweiten Abschnitt der Laufzeit, signifikant unter dem inneren Wert einer Police.
Rückstellung
Geldreserve für zukünftige Aufwendungen.
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Schlempe
bezeichnet die sehr geruchsintensiven Rückstände einer Destillation. Enthalten sind alle Stoffe, die der Maische zugeführt wurden (Eiweiße, Fette und Mineralstoffe). Nicht mehr vorhanden sind hingegen die Kohlenhydrate, die in Alkohol umgewandelt wurden. Schlempe wird getrocknet oder noch flüssig als Dünger, in Biogasanlagen oder als hochwertiges Futtermittel verwendet und ist entsprechend bei Landwirten sehr begehrt.
Schuldzinsen
(§ 9 Abs. 1 Nr. 1 EStG) Ggf. Werbungskosten im Bereich der Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. Bei eigengenutzten Objekten erfolgt eine Aufteilung der Schuldzinsen in die Zeiträume vor und nach Bezug des Objekts. Abzugsfähig sind hier nur die Zinsaufwendungen vor Bezug. Zu den Schuldzinsen gehört auch ein Darlehensabgeld (Damnum, Disagio).
Seemeile
Nautisches Längenmaß: 1 SM (NM) = 1,852 km.
Sensitivitätsanalyse
Die Prognoseberechnungen im Prospekt beruhen auf geschlossenen Verträgen und auf Annahmen hinsichtlich zahlreicher möglicher Einflussfaktoren. In der Sensitivitätsanalyse wird dargestellt, welche Auswirkungen etwaige heute nicht vorhersehbare oder beeinflussbare Veränderungen wesentlicher möglicher Einflussfaktoren auf die künftige Entwicklung der Wirtschaftlichkeit der Kapitalanlage haben können.
Silage
Als Silage bezeichnet man Pflanzenmaterial, das durch Milchsäuregärung haltbar gemacht wurde. Dadurch lässt sich Silage gut im Silo lagern und dient häufig als Ausgangsstoff bei der Biogaserzeugung.
Sondertilgungen
Je früher die Entschuldung, desto sicherer ist das langfristige Investment. Gerade in schwachen Marktphasen ist der Tilgungsvorsprung extrem wichtig. Spielraum für Sondertilgungen entsteht durch Einsparungen bei Betriebskosten, Zinsen und höheren Anschlussraten als kalkuliert.
Spekulationsfrist
Frist, in der Investitionsobjekte nicht steuerfrei veräußert werden können. (Immobilien: 10 Jahre; Wertpapiere: 1 Jahr).
Spitzenlaststrom
Zusätzlich zum Grundlaststrom wird Spitzenlaststrom eingesetzt, um auch bei schwankendem Stromverbrauch die ausreichende Versorgung der Verbraucher zu gewährleisten.
Square Foot (sf)
In den USA ist für Bürogebäude der Mietzins pro Jahr je Square Foot die gängige Vergleichsgröße. 1 sf entspricht ca. 0,0929 m².
Staffelmiete
Für bestimmte Zeiträume kann der Mietzins in unterschiedlicher Höhe schriftlich vereinbart werden. Die Vereinbarung eines gestaffelten Mietzinses darf nur einen Zeitraum von bis zu jeweils 10 Jahren umfassen. Während dieser Zeit ist eine Erhöhung des Mietzinses ausgeschlossen. Der Mietzins muss mindestens ein Jahr unverändert bleiben und in der Höhe ausgewiesen sein. Eine Beschränkung des Mieterkündigungsrechts ist unwirksam, soweit sie sich auf einen Zeitraum von mehr als 4 Jahren seit Abschluss der Vereinbarung erstreckt.
Start-up-Finanzierung
Das betreffende Unternehmen befindet sich in der Gründungsphase, im Aufbau oder seit kurzem im Geschäft und hat seine Produkte oder Dienstleistungen noch nicht oder nicht in größerem Umfang vermarktet.
Steuerliches Ergebnis
Positiver oder negativer Saldo der Gewinn-und-Verlust-Rechnung (GuV) eines Unternehmens.
Steuerpflichtiges Einkommen
Maßgebend für die Einkommensbesteuerung des Anlegers ist nicht der jährliche Ausschüttungsbetrag, sondern vielmehr der Anteil des Anlegers an den steuerpflichtigen Einkünften der Beteiligungsgesellschaft (Fonds). Bei der Ermittlung der steuerpflichtigen Einkünfte des Fonds sind von dem Einnahmenüberschuss u. a. noch die Abschreibungen abzuziehen.
Stille Reserven
Rücklagen, die in der Bilanz eines Unternehmens nicht ausgewiesen sind (im Gegensatz zu Rückstellungen oder offenen Rücklagen). Stille Reserven entstehen in der Regel durch Unterbewertung von Vermögen, ggf. auch durch die Überbewertung von Schulden.
Stiller Gesellschafter
Beteiligt sich als stiller Teilhaber am Handelsgewerbe des tätigen Teilhabers (Inhaber, Geschäftsherr - meistens GmbH, KG, AG). Grundsätzlich kennt die im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelte stille Gesellschaft nur zwei Gesellschafter, den Stillen und den Geschäftsherrn. Kein Gesellschaftseintrag im Handelsregister. Der Stille bleibt anonym. Seine Einlage geht in das Vermögen des Geschäftsherrn über. Also im Gegensatz zur Kommanditgesellschaft kein gemeinsames Vermögen. |
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Tenant Improvements
Umbau, Renovierungs- und sonstige Kosten sowie Maklerprovisionen, die nach Auslaufen eines Mietvertrages für die Anschluss- oder Neuvermietung anfallen.
TEU
(engl. Twenty foot equivalent unit) Standardcontainer mit einer Länge von 20 Fuß (ca. 6 Meter).
Tilgung
Regelmäßige Leistung des Darlehensnehmers zur Rückzahlung seines Darlehens. Die Tilgung erfolgt meist in zeitlich festgesetzten (monatlich, vierteljährlich, halbjährlich, jährlich), gleich bleibenden Raten. Die Höhe der Tilgung entscheidet über die Gesamtlaufzeit des Darlehens.
Tilgungsperformance
Eine schnelle Entschuldung des Investitionsobjekts reduziert die laufende Kostenbelastung des Fonds und erhöht die Renditesicherheit für die Anleger.
Title Insurance
Versicherung des Käufers gegen Rechtsmängel bei Immobilienerwerb.
Totalverlust
Hier: Totalverlust der Einlage, d. h., der Anleger erhält aus seiner Beteiligung an der Fondsgesellschaft weder Ausschüttungen noch bekommt er bei Liquidation der Gesellschaft seine Einlage zurückgezahlt.
Totalüberschuss
Überschuss der Einnahmen über die Verluste der Anfangsjahre.
Track Record
Erfolgs- und Erfahrungsgeschichte einer Beteiligungsgesellschaft bzw. eines Unternehmens und seines Managements.
Trade Sale
Veräußerung der Unternehmensanteile an einen industriellen oder strategischen Investor.
Treugeber
Eine Person, die Eigentum an Sachen und/oder Rechten auf einen Treuhänder überträgt, sodass diesem die volle Rechtsstellung eines Eigentümers verliehen wird.
Treuhänder
Der Treuhänder ist eine natürliche oder juristische Person wie z.B. ein Anwalt, ein Steuerberater, ein Notar oder eine Steuerberatungs-/Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Der Treuhänder verpflichtet sich schuldrechtlich gegenüber seinem Treugeber (dem Anleger), nur gemäß Treuhandvertrag über das ihm anvertraute Treugut zu verfügen. Treuhänder können bei geschlossenen Fonds unterschiedliche Funktionen übernehmen wie z.B. die Kontrolle über die ordnungsgemäße Verwendung der Anlegergelder oder die Begründung und Verwaltung der Beteiligung. Der Treuhandvertrag ist im Prospekt wegen seiner Bedeutung in vollem Umfang abgedruckt und sollte aufmerksam gelesen werden. In der Regel fungiert der Treuhänder als Treuhandkommanditist, d.h. er wird im Handelsregister entsprechend den gesellschaftsvertraglichen Regelungen eingetragen.
Treuhandeigentum
Eigentum, das nach außen dem Treuhänder (Treunehmer) die volle Rechtsstellung eines Eigentümers verleiht, im Innenverhältnis (zum sog. Treugeber) jedoch Beschränkungen unterworfen ist. Es handelt sich hier um die uneigennützige (sog. Verwaltungs-)Treuhand, d. h. Verwaltung eines Unternehmens für einen Dritten in eigenem Namen, aber im Interesse des Dritten.
Treuhandkommanditistin
IGB Treuhand- und Verwaltungsgesellschaft mbH
Treuhandvertrag
Regelt die Rechtsbeziehungen zwischen (# Treuhänder#) (Treunehmer) und (# Treugeber#).
Treuhänder
Eine natürliche oder juristische Person, der durch den (# Treugeber Vermögensrechte#) übertragen werden oder eine Rechtsmacht eingeräumt wird. Im Außenverhältnis ist der Treuhänder bei Ausübung seiner verliehenen Rechtsmacht an den im Innenverhältnis zwischen dem Treugeber und dem Treuhänder geschlossenen (# Treuhandvertrag#) gebunden.
Trockensubstanz
Als Trockensubstanz bezeichnet man den Teil eines Stoffes, der nach dem vollständigen Entzug seines Wasseranteils verbleibt.
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Überschuss
Ausschüttungsfähiger Betrag.
Umlagefähige Betriebskosten
Betriebskosten sind Aufwendungen, die durch das Eigentum oder durch den bestimmungsmäßigen Gebrauch des Investitionsobjekts laufend entstehen. Bei Immobilien können diese weit gehend auf die Mieter umgelegt werden. Es gehören dazu: Grundsteuer, Kosten der Wasserversorgung, Kosten der zentralen Heizungsanlage, Fernwärme, Warmwasserversorgung, Kosten des Betriebs der maschinellen Personen- oder Lastenaufzüge, Kosten der Straßenreinigung und Müllabfuhr, Hausreinigung, Gartenpflege, Beleuchtung, Schornsteinreinigung, Gemeinschaftsantennen, gemeinschaftliche Wasch- und Trockeneinrichtung.
Umsatzmiete
Der Mietzins richtet sich nach dem Umsatz des Mieters. So sind Mietänderungen in beide Richtungen möglich. Vielfach werden allerdings Mindestmieten festgeschrieben, um ggf. einen völligen Mietverfall zu verhindern. |
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Variabler Zinssatz
Zinssatz, dessen Bemessungsgrundlage die Refinanzierungskosten der darlehensgebenden Bank zuzüglich einer zu vereinbarenden Marge (Basispunkte genannt) sind.
Veräußerungserlös
(Weiter-)Verkaufspreis eines Investitionsobjekts. Vom Erlös sind evtl. Maklerprovisionen oder sonstige Vergütungen abzuziehen, um den Veräußerungsgewinn zu ermitteln.
Veräußerungsgewinn
Überschuss des Veräußerungserlöses über Kosten, vor Steuern.
Vergärung
Siehe auch: Fermentation
Verkehrswert
Der Verkehrswert wird nach § 194 BauGB durch den Preis bestimmt, der zu dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre.
Verlustquote
Verlustanteile in Bezug auf die Einlage.
Verlustzuweisung
Einzelnen Gesellschaftern werden anteilig zu ihren Einlagen Verluste zugerechnet, die mit bestimmten sonstigen Einkünften verrechnet werden können. Dies führt in der Regel zu Einkommensteuerersparnissen.
Verlustzuweisungsgesellschaft
Gesellschaft, die mit hohen Verlustzuweisungen wirbt.
Verlängerungsoption
Recht einer Vertragspartei (z. B. eines Mieters oder Darlehensnehmers), die Vertragslaufzeit durch einseitige Erklärung um einen bestimmten Zeitraum zu verlängern.
Vermietungskosten
Umbau- und Renovierungskosten sowie Maklerprovisionen und sonstige Kosten, die nach Auslaufen eines Mietvertrags für die Anschluss- oder Neuvermietung anfallen.
Verrechenbare Verluste
Derjenige Teil der Verluste, der den Höchstbetrag der ausgleichsfähigen Verluste überschreitet und deswegen auf Folgejahre vorgetragen wird.
Verwaltungskosten
Kosten, die mit der Verwaltung eines Investitionsobjekts als Wirtschaftseinheit in Zusammenhang stehen. Hierzu zählen die Kosten der für die Verwaltung erforderlichen Arbeitskräfte, der Aufsicht durch den Eigentümer und dessen eigene Verwaltungsarbeit.
Verweilzeit
Die Verweilzeit bezeichnet den Zeitraum, den ein Stoff während eines biologischen Prozesses im Fermenter verbleibt.
Vollaststunden
Die Verweilzeit bezeichnet den Zeitraum, den ein Stoff während eines biologischen Prozesses im Fermenter verbleibt.
Vorfälligkeitsvergütung
Vergütung für vorzeitige Zahlung (vor Fälligkeit) der Kapitaleinlage. Eine Art Zinsertrag für den Anleger - steuerlich: Sonderbetriebseinnahmen. |
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Watt (W)
Watt ist die Messgröße für die physikalische Leistung. Sie gibt an, wie viel Energie innerhalb eines definierten Zeitraums umgewandelt wird.
Wechselkursentwicklung
Die Entwicklung des Kurses einer Währung gegenüber einer anderen Währung.
Wechselkursrisiko/Währungsrisiko
Kursschwankungsrisiko, das besonders hervortritt, wenn Ausgaben und Einnahmen in unterschiedlichen Währungen anfallen.
Werbungskosten
Aufwendungen, die zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung von Einnahmen dienen. Sie sind bei der Einkunftsart abzuziehen, bei der sie entstanden sind.
Wertgutachten
Zusammenfassung der Ermittlungen eines Sachverständigen in übersichtlicher schriftlicher Form. Neben der grundsätzlichen Aussage zur Beschaffenheit des Objektes zum jeweiligen Markt wird der Verkehrswert im Vergleich Verkaufswert ausgewiesen. Ein Wertgutachten wird üblicherweise um eine Baubeschreibung, eine Bauzahlenberechnung, Skizzen, Lagepläne und Fotos des bewerteten Objektes ergänzt.
Wertsicherungsklausel
Vertragliche Bestimmung, wonach sich z. B. eine Miete in Abhängigkeit von der Entwicklung einer bestimmten Größe (z. B. eines Lebenshaltungskostenindex) verändert.
Widerrufsbelehrung
Laut Verbraucherkreditgesetz (§ 7) steht dem Verbraucher ein Widerrufsrecht zu, über das er gemäß BGB zu belehren ist. Der Verbraucher muss über die Widerrufsmöglichkeit, den Empfänger des Widerrufs sowie über die Widerrufsfrist informiert werden.
Währungsverlust
Der Verlust einer Währung gegenüber einer anderen.
Wohnsitzfinanzamt
Finanzamt bei dem der jeweilige Anleger geführt wird.
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Zeichnungssumme
Betrag der Kapitalbeteiligung an einem geschlossenen Fonds.
Zinsabschlagsteuer
Kapitalertragsteuer auf Zinsen, die bei der Auszahlungsstelle der Zinsen (häufig einer Bank) einbehalten wird.
Zinsfestschreibung
Zeitraum, in dem der für ein Darlehen zu entrichtende Zins in bestimmter Höhe vertraglich festgeschrieben ist.
Zwischenfinanzierung
Kurzfristiger Kredit, der zur Finanzierung bis zur Ablösung durch einen langfristigen Kredit gegeben wird. |
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